Nichts ist peinlicher als eine Frau, die von Kopf bis Fuß von einem einzigen Modehaus eingekleidet worden ist.Karl Lagerfeld

Zahllose Macher, Kreative, Mode-Designer und -Interessierte definierten oder kommentierten bereits die Mode als solches. Es sind Versuche die Mode in einen Rahmen zu fassen, zu erklären – als Ganzes – nicht als Bekleidung sondern als Phänomen. So vielfältig die Mode selbst ist, so vielseitig, vor allem aber spannend und interessant sind auch die unterschiedlichen Sichtweisen auf die Mode. Der französische Modeschöpfer Pierre Cardin etwa, beweist mit dem Statement „Ich bin nie mit der Mode gegangen. Ich habe sie gemacht.“, seine etwas narzisstische Sichtweise auf das Phänomen. Exzentriker, Modezar, Macher und Designer Karl Lagerfeld hingegen beansprucht weniger die Alleinstellung, erkennt aber vielmehr das Paradoxe an der Mode, denn er hat Recht damit wenn er behauptet: „Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode.“
Vitalisierende, skurrile, in jedem Fall individuell-charmante Deutungen der Mode, gehen jedoch nicht nur von ihren Machern aus. Der irische Schriftsteller Oscar Wilde zum Beispiel betrachtete die Mode aus einem künstlerischen Standpunkt heraus, indem er sie als „eine Form der Häßlichkeit, die wir alle sechs Monate ändern müssen“ bezeichnete. Hässlichkeiten, das wird wohl ein jeder unkommentiert abnicken können, gehören in jedem Fall zu der Mode. Und auch wenn es hier in keinem Falle um diese gehen soll, zeigt Oscar Wilde zumindest seine Bereitschaft die Mode aus einer abermals anderen Perspektive zu betrachten. Eine solche Bereitschaft, nämlich Dinge aus anderen Blickpunkten zu betrachten, als die Norm es tut, soll auf knallschwarz.com zum Standard werden und Kreativität als auch Innovation nach sich ziehen. Hier haben wir die besten Statements zum Phänomen Mode zusammengetragen – lasst Euch inspirieren von den besten Mode-Zitaten die es im Web zu finden gibt!

Wenn gelegentlich etwas Altmodisches wieder Mode wird, merken wir, wie bezaubernd unsere Großmütter gewesen sein müssen.Sigmund Graff

‚Novität Mode‘ – Editors Statement: In den äußerst komplexen Lifestyle-Welten in denen wir uns heute wiederfinden wird der Begriff Mode längst weit über das Maß von Rocklängen und Kragenbreiten hinaus definiert – und auch wenn die Mode schon immer als Ausdrucksform des individuellen Lebensstils herhielt, so wird mit ihr, heute mehr denn je, die persönliche Lebensart unterstrichen – Mode als Teil einer persönlichen Inszenierung, die ein ganz bestimmtes Image vermittelt um sich von anderen zu differenzieren. Es geht um Leidenschaften, Liebschaften, um Inspiration, Kreativität – Design! Offensichtlich wird dies gerade dann, wenn wir uns Reaktionen auf die Mode vor Augen halten, die sich im Laufe der Zeit immer stärker verändert haben und heute ein völlig neues Denken in Punkto Produkt(identität) abbilden: Früher war Mode eine Ware, heute ist Mode ein Erlebnis. Damals befand man die ‚Ware Mode‘ im besten Falle als gut, heute verschafft sie uns ein super Gefühl! Einst funktionierte die Mode und erfüllte zuverlässig ihren Zweck – das tut sie noch heute, hinterlässt dabei jedoch eine unauslöschliche Erinnerung. Damals hörten wir in den Gesprächen über die Mode oft: „Ich bin froh, dass ich es gekauft habe“ – Heute vernehmen wir in den gleichen Gesprächen: „Ich will mehr!“ Damals waren die Kunden von Mode-Boutiquen und Fashion-Stores sehr zufriedene Kunden, heute sind sie bereits Mitglieder eines bestimmten Clubs. Früher entsprach unsere Mode stets der Situation in unserem Portmonee, heute der unserer Psyche. Es ist also natürlich wenn wir das Früher als gute alte Zeit betrachten, in der die Mode all unsere Bedürfnisse erfüllte und das Morgen als unsere schönere, aber vor allem aufregendere Zukunft sehen, in der die Mode uns hilft zu definieren wer wir sind.

Die Mode ist ein ästhetisches Verbrechen an und für sich. Sie will nicht das endgültig Gute, das Schöne, Zweckmäßige. Sie will immer nur etwas Anderes. Peter Altenberg