Lanvin Menswear at Fashion Week Paris Frühjahr-Sommer 2017

Für die Modeindustrie – und die Welt im Allgemeinen – sind es aktuell schwere Zeiten. Das sieht zumindest Lucas Ossendrijver, Style Director bei Lanvin, so. Um dem entgegenzusteuern, entschied er sich für eine abwechslungsreiche, kreative und „freie“ Kollektion.

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Ich wollte dieser Kollektion mehr Raum und Kreativität lassen. Es gibt kein strenges Konzept, es ist eher eine Collage unterschiedlicher Möglichkeiten. Hier geht es um Freiheit! Ossendrijver.

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Die Schnitte sind locker, nichts engt hier ein, kein Look wirkt zu brav oder bieder. Und kein Outfit gleicht dem anderen! Jedes der Models ist ganz anders gestylt, präsentiert einen individuellen Look. Hier rutscht das Hemd über die Schulter, dort ist es aufgeknöpft, mal artig in den Hosenbund gesteckt. Mit bunten Kordeln, schmalen Schals oder dezenten Kettchen bekommt jedes Outfit eine persönliche Note.

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Schritt gerade noch ein Model in dunklem langem Mantel überm Seidenshirt und weiten Hosen über den Laufsteg, 90er-mäßig gestylt mit blassem Teint und halblangen dunklen Haaren, präsentiert sein Kollege auch schon einen lockeren graukarierten Anzug zum regenbogengestreiften Shirt, um den Hals einen dünnen Schal geschlungen. Und schaut das Publikum gerade einem wild gelockten Model im ärmellosen schwarzen Fransenshirt und schmaleren Pants hinterher, präsentiert der nächste Herr bordeauxfarbene Bügelfaltenhosen zu blauem Shirt und oranger Lederjacke, das Haar raspelkurz, auf der Nase eine runde schmale Brille, aus den flachen Schnürschuhen blitzen leuchtend grüne Socken.

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Alles in allem überwiegen jedoch die dunklen Töne. Die Models blicken zudem entschlossen und etwas grimmig. Denken sie etwa an die düstere Zukunft?

Text: fashionpress, Fotos: Lanvin

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Die „Crème de la Crème“ aus Fashion, Lifestyle & Trends zusammengefasst. Ein betörender Cocktail für die Sinne!