Interview mit Xiao Li: Von Peking nach London

Im Febraur 2016 wurde der im November 2015 in Peking mit dem Mercedes-Benz China Designer Award preisgekrönten Chinesin Xiao Li die Ehre zuteil, mit ihrer Show die London Fashion Week für die Saison Herbst/Winter 2016 abzuschließen. Xiao Li thematisierte die Schnelllebigkeit der Mode von heute und präsentierte eine handwerklich hervorragende Kollektion, die zum Nachdenken über die verstreichende Zeit anregte. Die in London lebende Designerin gehört zu Chinas vielversprechendsten Designtalenten, und ihre Teilnahme war für Mercedes-Benz und den Laufstegkalender der London Fashion Week eine besondere Bereicherung.

Xiao Li: Von Peking nach London

Was hat es für Sie bedeutet, mit dem Merit Award ausgezeichnet und daraufhin eingeladen worden zu sein, Ihre Kollektion im Rahmen des Mercedes-Benz International Designer Exchange Program auf der London Fashion Week im offiziellen Programm zu zeigen?

„Es war eine großartige Gelegenheit für mich, meine Kollektion bei der London Fashion Week zu präsentieren. Es war aber auch wegen der hohen Messlatte eine große Herausforderung. Glücklicherweise wurde ich vom British Fashion Council und von Mercedes-Benz unterstützt. Die Präsentation in London hat meiner Marke zu neuer Aufmerksamkeit verholfen. Sie wurde von so vielen wichtigen Vertretern der Modewelt wahrgenommen.“

Was hat für Sie die Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz, insbesondere während einiger wichtiger Stationen Ihrer Laufbahn, bedeutet?

„Es war für mich eine große Ehre, mit Mercedes-Benz zusammenzuarbeiten. Das Team war überaus professionell. Es hat mir sehr viel Zeit gewidmet, mich umfassend beraten und meine Modenschau unterstützt. Ich habe durch die Zusammenarbeit viel darüber gelernt, wie ich meine Marke weiterentwickeln kann.

Warum war es Ihnen an diesem Punkt Ihrer Karriere so wichtig, die Gelegenheit zu haben, Ihre Kollektion einem neuen Markt vorzustellen?

„Nachdem ich als aufstrebende Marke die letzten drei Kollektionen bei Off-Schedule-Schauen im Fashion Scout in London präsentierte, dachte ich, die Zeit wäre reif, mein Label als etwas etablierter darzustellen. Es ist nicht einfach, auf den offiziellen Kalender der London Fashion Week zu kommen. Daher war dies eine so unglaublich wertvolle Chance. Ich konnte neue Freundschaften schließen, mit interessanten Persönlichkeiten wie Julia Sarr-Jamois zusammenarbeiten, die sich um das Styling meiner Modenschau kümmerte, und Kontakte zu Käufern aus unterschiedlichen Märkten knüpfen. All dies hat Mercedes-Benz möglich gemacht.“

Was haben Sie im Entstehungsprozess der Modenschau über Ihre Arbeitsweise gelernt und gibt es etwas, das Sie von nun an anders machen werden?

„Es ist schon lustig, dass es bei meiner Show thematisch um die Schnelllebigkeit von Mode ging und ich dabei so viel über Zeitmanagement dazugelernt habe. Dank der Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz und seinen weltweiten Teams sowie mit dem British Fashion Council konnte ich meine Organisationsfähigkeit und Professionalität verbessern.“

Inwiefern hat Ihnen die Unterstützung von Mercedes-Benz und seinen Mode-Plattformen geholfen?

„Ohne die Unterstützung von Mercedes-Benz hätte ich keine Chance gehabt, meine Kollektion im offiziellen Programm der London Fashion Week zu zeigen. Aber auch hinter den Kulissen haben sie mir sehr geholfen, beispielsweise beim Entwickeln meiner Kollektion oder auch, indem mich das Unternehmen mit kreativen Menschen zusammenbrachte, mit deren Hilfe meine Laufstegpräsentation solch ein Erfolg wurde.“

Als wir Sie vor Ihrer Präsentation in London trafen, waren Sie sehr nervös. Wie haben Sie sich gefühlt, als die Models mit Ihrer Kollektion über den Laufsteg schritten?

„Erleichtert! Aber auch gespannt auf die Möglichkeiten, auf die ich mich jetzt freuen kann.“

Was war für Sie das Beste daran, mit Ihrer Kollektion nach London zurückzukehren? Wie fühlt es sich im Vergleich zur Arbeit in Peking an?

„Ich fühle mich in London und in Peking zu Hause – aber in London habe ich studiert und hier ist jetzt mein Lebens- und Arbeitsmittelpunkt. Hier designe ich meine Kollektionen. Einen besseren Ort, sie zu präsentieren, gibt es nicht.“

Quelle: daimler.com | Fotos © Daimler AG

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