Giorgio Armani Herbst-Winter 2017-2018 at Fashion Week Mailand

Giorgio Armani interpretiert Variation als eine Form zeitgenössischer Konsistenz. Mit der Herbst-Winter Kollektion 2017-18 definiert er das sich Ankleiden als poetische, persönliche Geste, in der Kleidung und Accessoires instinktiv miteinander kombiniert werden. Entstanden ist auf diese Weise eine Kollektion, die beinahe schon maskulin anmutet. Im Mittelpunkt stand beim italienischen Modehaus in dieser Saison ganz klar die Hose. Mit weit ausgestelltem Bein, dazu Blazer und Hut drängen einzelne Kombinationen die feminine Eleganz, für die Armani berühmt ist, zugunsten eines burschikosen Chic dezent, aber bestimmt zurück.

Hier spielt der Designer mit Stoffen, Formen und Farben. Die Farbpalette ist ungewohnt stark und intensiv. Strukturierte Oberflächen, geometrische Muster und asymmetrische Säume zeigen sich in smaragdgrünem Mohair oder königsblauem Samt. Farblich dazu perfekt abgestimmt sind die Mokassins.

Doch auch aufwendig verzierte bodenlange Kleider erscheinen auf dem Laufsteg und ziehen alle Blicke auf sich. Als eines der Highlights galt das mehrfarbig schimmernde Taillenkleid, das mit einem kristallbesetzten Kopftuch und langen Perlenketten ein wenig Hippie-Flair versprühte.

Text: beautypress / Giorgio Armani, Fotos: Giorgio Armani

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Die „Crème de la Crème“ aus Fashion, Lifestyle & Trends zusammengefasst. Ein betörender Cocktail für die Sinne!